Zum Beispiel Träume, in denen ich zu spät zu einer Parade kam – was mich über Selbstzufriedenheit aufklärte – oder dass ich bei meiner Ankunft feststellte, dass ich versehentlich die falsche Auftrittskleidung trug – was mich über unzureichende Sorgfalt aufklärte. Ich verstehe, dass dies eine tiefe karmische Verbindung zwischen mir und der Band bedeutet.
Ein Traum, den ich vor einigen Monaten hatte, ist mir noch lebhaft in Erinnerung. Ein höheres Wesen teilte mir mit, dass viele Dimensionen die Fa-Berichtigung bereits abgeschlossen haben und sie bald unsere Dimension erreichen wird.
Der Meister hat in „Wacht auf“ gesagt:
„Die Berichtigung der Himmelskörper durch das Fa ist bereits abgeschlossen. Zurzeit findet der Übergang zur Fa-Berichtigung in der Menschenwelt statt. Die meisten Dafa-Jünger werden mit dem Meister zusammen an der Fa-Berichtigung in der Menschenwelt teilnehmen.“
(2021)
Im Traum trug ich meine Bandkleidung, aber an den Füßen hatte ich noch Hausschuhe an – als wollte ich sagen, dass ich noch nicht ganz bereit war. Dies bedeutet, dass meine Kultivierung noch viele Mängel aufweist und zahlreiche Eigensinne beseitigt werden müssen – wie zum Beispiel das Verlangen nach Bequemlichkeit, um Druck auszuweichen, das Bedürfnis nach Ansehen, Groll, Gefühle der Ungerechtigkeit und das Festhalten an Aussehen.
In den letzten Jahren konnte ich aufgrund steigender Projektanforderungen nicht mehr wie vor über einem Jahrzehnt an jeder Parade teilnehmen.
Die letzten zwei Jahre waren besonders herausfordernd. Komplexe Aufgaben und Druck von anderen Projekten, gepaart mit unserer lokalen Fa-Konferenz unmittelbar nach dieser, ließen mich zögern, an der Veranstaltung in Prag teilzunehmen. Später fragte ich mich: Wenn die Zeit für die Bestätigung des Fa wirklich kurz ist, wie viele Fahuis der Tianguo Marching Band wird es dann noch geben? Wäre es als langjähriges Mitglied seit fast fünfzehn Jahren nicht schade, diese Gelegenheit zu verpassen? Dann erinnerte ich mich daran, wie der Meister mich dazu angeleitet hatte, der Band beizutreten, und wie er mir, nachdem ich vor einigen Jahren ausgestiegen war, ausdrücklich aufgezeigt hatte, zur Band zurückzukehren, da ich sonst keine Erleuchtung erreichen könnte. Nach diesen Erfahrungen entschloss ich mich, meiner Verantwortung nachzukommen.
Als ich also hörte, dass von jedem Stabführer erwartet wurde, an dieser Fa Konferenz teilzunehmen und einen Erfahrungsbericht einzureichen, lehnte ich nicht ab.
Ehrlich gesagt bringt mir jede Ensemble-Aktivität bedeutendes Wachstum und Verbesserung. Hier möchte ich meine Gedanken zu unserer jüngsten Wien-Tournee teilen. Zunächst hielt ich eine Teilnahme für unmöglich – ich hatte am Nachmittag der Abreise eine wichtige Prüfung. Die Wochen vor der Reise waren sehr stressig, da ich die Prüfungsvorbereitung mit komplexen Projektterminen jonglieren musste und wenig Zeit für konzentriertes Armkraft- und Rhythmustraining blieb. Als ich jedoch meinem Mann, einem ebenfalls praktizierenden Musiker, sagte, dass ich nicht nach Wien fahren könne, fragte er mich nach dem Grund. Selbst nachdem ich ihm meine Gründe erklärt hatte, schien er nicht ganz zu verstehen. Das brachte mich zum Nachdenken. Ich spürte, dass es ein Zeichen war – ich sollte fahren. Vielleicht war es Schicksal. Außerdem könnte es meine Widerstandsfähigkeit stärken, wenn ich mir trotz der überwältigenden Aufgaben und des Drucks Zeit für ein Projekt zur Errettung von Lebewesen nehme. Mit dieser Erkenntnis meldete ich mich trotz der Belastung an.
Vor Beginn der Veranstaltung war ich etwas nervös. Normalerweise beginne ich ein bis zwei Wochen vorher mit intensivem Armkraft-Training mit Sandsäcken, aber
dieses Mal schaffte ich aufgrund des engen Zeitplans nur ein oder zwei Trainingseinheiten. Dennoch spürte ich während der etwa zweieinhalbstündigen Stehperformance am Freitagabend keinerlei Anstrengung. In der letzten Stunde, als ich eine runde Lampe am Stab anbrachte, damit die Musiker besser sehen konnten – verspürte ich trotzdem keine Schwäche oder spürbare Armschmerzen, wie ich sie zuvor gekannt hatte. Ich wusste, dass dies alles dem Segen des Meisters zu verdanken war. Nach der Veranstaltung bildete sich jedoch genau an der Stelle meiner Handfläche, an der ich den Taktstock gehalten hatte, eine Blase. Da noch ein weiterer Tag voller Aktivitäten vor mir lag, stach ich die Blase wiederholt mit einer Nadel auf, um das Eiter abfließen zu lassen. Am nächsten Morgen war die Blase jedoch größer geworden. Es war zu spät, um sie erneut aufzustehen, also dachte ich mir: „Anscheinend ist es mein Schicksal, heute viel Karma zu beseitigen. Ich werde einfach dem natürlichen Lauf folgen.“
Wie durch ein Wunder verspürte ich während des gesamten Tages voller Auftritte und Paraden keinen einzigen Schmerz. Als wir uns dem Ende näherten, fiel mir plötzlich die Blase an meiner Hand ein. Da ich jedoch den ganzen Tag über keine Schmerzen gehabt hatte, war ich augenblicklich von einer tiefen Wahrnehmung der unermesslichen Barmherzigkeit des Meisters erfüllt. In diesem Moment blitzten der Traum und der Prozess von vor sechzehn Jahren – als der Meister mich dazu anleitete, der Band beizutreten und dessen Stabführer zu werden – wie ein Film vor meinen Augen auf. Als ich darüber nachdachte, wie ich später die Band verlassen hatte, nur damit der Meister mich auf verschiedene Weise zurückführte, sogar indem er mir direkt Botschaften über Stereo-Sound in meinen Geist übermittelte, empfand ich tiefe Scham. Der Meister hatte sich so viele Sorgen um mich gemacht. Als ich mich an diese vergangenen Szenen erinnerte, traten mir Tränen in die Augen. Nach dem Auftritt stellte ich fest, dass die Blasen an meinen Händen glatt gerieben waren und ihr Eiter in die weißen Handschuhe gesickert war. Doch während der gesamten Aktivitäten des Tages hatte ich keinerlei Schmerzen verspürt. Es war wirklich unglaublich.
Wie der Meister in “Gnade von Meister und Jünger” in Hong Yin II schrieb:
“Verrückt, bösartig, der Wind vier Jahre heult
Das Steuer beherrscht, die Richtung nicht irregeführt
Dafa-Jünger in dämonischen Schwierigkeiten
Großer Druck den Willen nicht ändert
Meister und Jünger von Gefühlen nicht sprechen
Buddha’s Gnade schmilzt Himmel und Erde
Wenn aufrichtiger Gedanke der Jünger ausreicht
Der Meister hat die Kraft, zum Himmel zurückzuführen”
Bevor die Veranstaltung am Samstag begann, gab es eine kleine Begebenheit. Während ich mit einigen Mitpraktizierenden wartete, kam ein älterer westlicher Herr auf uns zu. Zuerst fragte er nach dem Swastika-Symbol. Da ich annahm, dass er es wie andere zuvor für Hitlers Symbol hielt, begann ich sofort zu erklären. Aber bevor ich fertig war, fragte er: „Dreht sich dieses Symbol?“ Ich bejahte. Dann begann er mit mir über Kultivierung und Charakter zu sprechen. Er sah mir aufrichtig in die Augen und sagte: „Sie sind ein sachkundiger Mensch, ein weiser Mensch. Kümmern Sie sich nicht um die Meinung anderer über Sie, konzentrieren Sie sich nur auf Ihr Inneres.“ Ich war verblüfft – war das nicht der Meister, der mich durch seine Worte erleuchten wollte? Nicht die Zustimmung anderer suchen, sondern nur meinem eigenen Gewissen treu bleiben – forderte er mich damit nicht dazu auf, den „Ruhm“ loszulassen? War das nicht ein Aufruf, ständig nach innen zu schauen und mich selbst zu kultivieren? Dann sagte er mir: „Hegen Sie keine extravaganten Wünsche, denn Sie besitzen bereits alles und sind wahrhaft gesegnet. Daher sollten Sie nicht einmal den Gedanken an einen einzigen Wunsch hegen.“ Er wiederholte diese beiden Punkte dreimal und bestand darauf, dass ich sie mir merkte. Ich sagte, ich würde mich daran erinnern, denn ich betrachtete seine Worte als göttliche Erleuchtung, die durch ihn gesprochen wurden. Als er das hörte, lächelte er und sagte: „Es ist mir eine Ehre, als Botschafter Gottes zu dienen.“
Ich vermute der Meister hat ihn benutzt, um mir Dinge bewusst zu machen, die ich in letzter Zeit nicht bemerkt oder nicht ernst genommen hatte. Ich muss mich mehr auf mein Inneres konzentrieren und ständig nach innen schauen, anstatt die Zustimmung anderer zu suchen. Was seinen zweiten Punkt angeht, fiel mir plötzlich ein, dass ich vor wenigen Tagen, als ich für den Meister Weihrauch verbrannt hatte, einen Wunsch geäußert hatte. Oberflächlich betrachtet wollte ich Zeit für bessere
Projekte von Kultivierenden sparen, aber wenn man genauer hinsieht, kommt ein tiefer liegendes Verlangen zum Vorschein. Was suchte ich? Ruhm, Gewinn, Komfort – im Wesentlichen weniger menschliche Probleme, damit ich bequem das Fa praktizieren konnte. Aber bei der Kultivierung geht es nicht um Komfort; die Bewältigung menschlicher Herausforderungen ist Teil unseres Kultivierungsweges. Dafa-Jünger sollten alle menschlichen Angelegenheiten mit ruhigem Herzen angehen. Da wir die wahren Ursachen hinter den Ereignissen nicht sehen können, dürfen wir keine Veränderungen erzwingen oder Ergebnisse erwarten, die über den natürlichen Lauf hinausgehen.
Wie der Meister uns in der Fa -Erklärung auf der europäischen Fa-Konferenz gelehrt hat:
„Denn es gibt im Kultivierungskreis einen Spruch: ‘Ohne streben kommt es von selbst’, das ist der beste Zustand.“ Aus der Fa-Erklärung 1998 in Frankfurt, Deutschland.
Deshalb bemühe ich mich, so frei wie möglich von Erwartungen zu sein und vertraue stets darauf, dass alles, was der Meister für uns arrangiert, zweifellos das bestmögliche Arrangement ist.
Während dieser Reise habe ich unterwegs und in Restaurants mit Chinesen über die Wahrheit gesprochen und acht Chinesen erfolgreich dabei geholfen, aus der KPCh auszutreten. Diese Reise war wirklich kein Zufall. Da meine Projektarbeit selten mit Reisen verbunden ist, hatte ich schon lange keine Gelegenheit mehr gehabt, die Wahrheit von Angesicht zu Angesicht zu vermitteln. Es fühlte sich an, als würde der Meister diejenigen zu mir führen, die eine karmische Verbindung zu mir haben. Kurz gesagt, diese Reise hat mir wirklich sehr viel gegeben. Ich bin unserem unendlich mitfühlenden Meister und für jede Gelegenheit, in der Marching Band mitzuwirken, zutiefst dankbar. Ich werde jeden Moment schätzen, der es mir ermöglicht, mich zu verbessern, jederzeit aufrichtige Gedanken bewahren und jede Gelegenheit, an den Aktivitäten der Band teilzunehmen, wertschätzen.
Abschließend möchte ich einen Auszug aus einer Fa-Erklärung des Meisters teilen, um meine Mitpraktizierenden zu ermutigen:
„Wer ist ein Kultivierender? Wer ist der Mensch, der wirklich auf dem Weg zur Gottheit ist? Wer kann sich wirklich zum Erfolg kultivieren? Seit Beginn der Geschichte, von alters her bis zum heutigen Tag, nur ihr seid das! “
Fa-Erklärung auf der internationalen Fa-Konferenz im Westen der USA, 2005
Ich bin dem barmherzigen und großartigsten Meister in diesem grenzenlosen Universum dankbar!
Ich bin meinen teuren Mitpraktizierenden dankbar!
Das oben sind meine bescheidenen Eindrücke meiner Reise nach Wien. Sollten Ungenauigkeiten vorhanden sein, bitte ich die Mitpraktizierenden sie mir freundlich aufzuzeigen.
Heshi, Yingchun
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