Erst 2022 erhielt ich eine E-Mail über die Aufnahme neuer Mitglieder in die Band. Von anderen Mitgliedern der Band hörte ich auch, dass das Orchester dringend Leute braucht. Also beschloss ich, es einfach einmal zu versuchen. Nach einem kurzen Test empfahl mir der Koordinator das Instrument Tuba. Der Hauptgrund war, dass es hierfür an Spielern mangelte. Damals gab es nur einen oder zwei Spieler für dieses Instrument.
Am Anfang war das Lernen sehr mühsam. Ich kontaktierte einen Musiklehrer und sah mir viele Lehrvideos im Internet an. Auch der Koordinator unserer Instrumentengruppe gab mir viele hilfreiche Hinweise. Im ersten Jahr war ich bei den Auftritten des Orchesters noch sehr unsicher, aber ab dem zweiten Jahr übte ich mindestens dreimal pro Woche jeweils mindestens eine Stunde, von Sommer bis Winter, das ganze Jahr durch.
Der Meister sagte in der Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York 2010:
„Macht es mit voller Kraft, wenn ihr etwas tut, dann macht das gut, ansonsten lasst es sein. Wenn du es nicht gut machst, dann wird dich das Böse sogar auslachen, es wird Schande über die Dafa-Jünger bringen und sich schlecht auswirken. Deshalb, egal was ihr tut, ihr müsst es wirklich gewissenhaft tun.“
Da ich mich freiwillig zum Orchester gemeldet habe, will ich es auch ernsthaft tun und nicht halbherzig. Durch das viele Üben habe ich meine Technik verbessert. Heute bin ich zuversichtlich, gut zu spielen und meine Rolle im Orchester zu erfüllen.
Anfangs hatte ich oft negative Gedanken: „Dieses Instrument ist wirklich schwer – könnte ich nicht ein leichteres wählen?“ Aber heute sehe ich ein, dass die Tuba tatsächlich sehr gut zu mir passt: Erstens sind die Noten einfach, fast keine Sechzehntelnoten, ideal für jemanden wie mich mit einem nicht so guten Rhythmusgefühl. Zweitens hat sie ein großes Mundstück, das ich leicht lernen und spielen kann: Perfekt für einen Anfänger wie mich. Danke, Meister, für dieses gute Arrangement!
Jedes Jahr organisiert das Orchester ein bis zwei Trainingslager und etwa sechs Parade. Wenn es mir möglich ist, möchte ich an allen Aktivitäten teilnehmen.
Das gemeinsame Training ist für mich nicht nur musikalisches Üben, sondern ein äußerst wertvolles Kultivierungsumfeld. In der Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Singapur im Jahr 1998 sagte der Meister: „Diese unsere Umgebung ist äußerst wertvoll. Bei allen anderen Umgebungen auf der Welt ist es nicht so rein wie hier bei uns.“
Während der Trainingszeiten praktizieren wir gemeinsam die Übungen, lernen gemeinsam das Fa und essen gemeinsam in der Kantine. Unsere Gespräche handeln von der Kultivierung. Ich sehe, wie aufrichtig, motiviert und gewissenhaft alle sind. Das wiederum motiviert mich sehr. Die Atmosphäre ist voller positiver Energie. Es ist nicht die Musik, die uns zusammengebracht hat, sondern die Kultivierung im Dafa. Die Musik ist nur das Äußere, die Kultivierung ist unser wahres Wesen. Dieses Umfeld ist wirklich kostbar.
Und was die Parade betrifft, ich möchte keine einzige verpassen. Ich übe das ganze Jahr über, fast jede Woche. Wenn ich dann eine Parade verpasse, wäre das doch eine Verschwendung meiner Zeit. In Wahrheit ist es nicht so, dass ich das Orchester unterstütze oder etwas für das Orchester tue, im Gegenteil: Das Orchester unterstützt mich und gibt mir diese wertvolle Gelegenheit.
Meister sagt in “Nimm Abstand von der Gefahr“: „Wenn du die wahren Umstände erklärst, an Dafa-Aktivitäten teilnimmst oder an Dafa-Projekten mitwirkst, dann denke nicht, dass du etwas für Dafa oder den Meister machen würdest. Es geht dabei lediglich darum, dass der Meister euch gegenseitig helfen lässt zum Zweck eurer eigenen Erlösung und euch zusammen Menschen erlösen lässt; es geht darum, dass sich die Lebewesen in der Endzeit gegenseitig erretten. Das wird nicht für Dafa getan.“
Ich danke dem Meister für die Gelegenheit, mein Versprechen durch die Teilnahme an diesem Projekt zu erfüllen. Besonders für neue Mitglieder wie mich ist jede Parade sehr wertvoll.
Kurz nach meinem Beitritt zum Orchester kam es bereits zu Streitigkeiten mit meinen Mitpraktizierenden. Manchmal diskutierte ich heftig mit anderen. Hinter den unhöflichen Worten steckte in Wirklichkeit mein Kampfgeist, dass ich recht haben wollte.
Zuerst zeigte sich meine Geltungssucht: Ich wollte zeigen, dass ich die Lehre besser als andere verstehe. Ich dachte, mein Verständnis sei korrekt, das der anderen nicht. Der Meister sagt in Zhuan Falun: „‘Ich habe Falun Dafa von Lehrer Li lernen können; ich kann es so gut lernen und bin besser als alle anderen. Ich bin vielleicht auch gar kein normaler Mensch.‘ Dieser Gedanke ist schon nicht mehr richtig.“
In Diskussionen wollte ich prahlen, dass meine Erkenntnis besser ist, anstatt mit den Praktizierenden von Herzen auszutauschen. Ich hatte mich dabei nicht kultiviert. Dies muss ich künftig besser machen.
Dann kam mein Kampfgeist zum Vorschein. Ich möchte unbedingt recht behalten und zwang andere, meine Sichtweise zu übernehmen. Ich wollte, dass sie alles nach meinen Vorstellungen tun. Das ist ein Ausdruck der gewaltsamen Kampfphilosophie der kommunistischen Partei Chinas, also der Parteikultur. Warum sollte ich andere zwingen, meiner Meinung zu folgen? Warum konnte ich nicht Toleranz und Nachsicht zeigen? Warum suchte ich nicht nach Innen und bei mir selbst?
Der Meister sagte in Zhuan Falun: „Wenn du aber immer daran denkst, mit anderen zu streiten und zu kämpfen, dann sage ich, du wirst sofort mit anderen streiten, wenn du auf Probleme stößt; das wird garantiert so sein.“
In „Weckruf“ schrieb der Meister neulich: „Jedem gegenüber barmherzig zu sein und jeden liebevoll zu behandeln, das ist wirklich nicht etwas, was normale Menschen schaffen können. Es ist noch schwieriger, bei allen Angelegenheiten mit einem barmherzigen Herzen allen Lebewesen gegenüber zu handeln. Aber genau das müssen Dafa-Jünger erreichen!“
Bisher trug ich noch solch negative Anhaftungen wie Kampfgeist und Parteikultur in mir. Aber weil sie aufgedeckt sind, kann ich sie gründlich beseitigen.
Für die Parade in Athen letztes Jahr begann ich erst zwei Monate vorher mit der Flugbuchung. Ich stellte fest, dass die Flüge von Frankfurt, was von mir aus am nächsten liegt, fast 400 Euro kosteten. Also entschloss ich mich, von Wien aus zu fliegen. Das Flugticket und die Zugfahrt zusammen kosteten nur etwa 200 Euro, also nur die Hälfte.
Der Zeitplan in Athen war voll, ich war sehr müde. Gleich am nächsten Tag nach den Aktivitäten reiste ich zurück. Nur der Gedanke an die Zugfahrt, die über zehn Stunden dauern würde, machte mich noch erschöpfter.
Beim Check-in für den Flug wurde mir mitgeteilt, dass der Flug überbucht sei und ich keinen Sitzplatz bekommen würde. Ich bekam eine Boarding-Card ohne Sitzplatz. Am Gate standen außer mir noch zwei weitere Passagiere ohne Sitzplatz. Die anderen zwei wurden schließlich aufgerufen und durften an Bord gehen. Nur ich blieb übrig. Ich war sehr nervös und sprach sofort mit dem Personal. Sie sagten, sie würden mir kostenlos eine alternative Route anbieten, und fragten: „Wäre es okay, erst nach Zürich zu fliegen und dann nach Wien?“ Ich fragte zurück: „Gibt es eine Verbindung über Frankfurt?“ Und tatsächlich: Es gab einen Flug von Athen nach Frankfurt und von dort nach Wien.
So flog ich schließlich nach Frankfurt und fuhr von dort aus direkt nach Hause. Dadurch kam ich sogar viele Stunden früher zu Hause an. Anfangs war die Situation so, dass ich am Gate allein zurückgelassen war und nicht einsteigen durfte. Doch plötzlich wendete sich alles, sodass ich direkt nach Hause fliegen konnte. Es war wie ein Wunder. Mein Herz war warm, ich hatte das Gefühl, dass der Meister wirklich an meiner Seite ist. Ein gewöhnlicher Freund fragte mich einmal: „Warum praktizierst du Falun Dafa?“ Alles in allem ist die Antwort ganz einfach: „Weil ich jetzt einen Meister habe!“
Abschließend möchte ich ein Zitat aus „Hong Yin III “ „Wer bin ich“ mit euch teilen, um uns gegenseitig zu ermutigen:
„Ich verstand, wer ich war. Ich weiß schnell aufholen auf dem Weg zur Gottheit.“
Vielen Dank, Meister!
Vielen Dank an die Mitpraktizierenden!
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